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Südafrika 2014

Düsseldorf goes Africa - TOGETHER WE CAN!

SISONKE SINGENZA

Konkreter Friedensdienst des Max-Planck-Gymnasiums in DURBAN-MARIANNHILL vom 8. April - 29 April 2014

Hier halten wir Sie auf dem Laufenden! Neuigkeiten, Bilder und Berichte!

Gästebuch

Together we can

Together we can


29. April - Ersehntes Wiedersehen mit unseren Liebsten

Gruppenfoto

Ziemlich erschöpft landeten wir heute planmäßig um 13:30 Uhr im schönen Düsseldorf. Das Wiedersehen mit unseren Liebsten konnten wir kaum erwarten, sodass wir zu den ersten Personen gehörten, die die Passkontrolle durchquerten. Unsere Geduld wurde am Gepäckband noch einmal auf eine harte Probe gestellt, da bei der Kofferausgabe ein Stück der südafrikanischen Gelassenheit im Raum zu schweben schien.

Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir schließlich – ausgestattet mit zwei südafrikanischen Fahnen – unter lautem Gejubel unserer Angehörigen aus dem Terminal treten. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten riesig. Die Strapazen des langen Fluges waren wie weggeblasen und wir konnten es kaum erwarten, unseren Familienmitgliedern und Freunden in Ruhe unsere Erfahrungen in Südafrika zu schildern.

Der Konkrete Friedensdienst 2014 hat uns alle sehr bewegt und bleibende Spuren hinterlassen – nicht nur in unserem Leben, sondern auch in dem Leben zahlreicher Kinder, die in Mariannhill leben.

P.S.: Wer uns Bilder von der Ankunft am Flughafen zur Verfügung stellen möchte, der wende sich bitte an folgende E-Mail-Adresse: lebenszeichenafrika@googlemail.com




28. April - Der Abschied fällt schwer

LEBENSzeichenAfrika

Nach unserem letzten ausgedehnten Frühstück in „Tre Fontane“ verabschiedete sich das Küchen- und Reinigungspersonal mit wundervollen afrikanischen Gesängen, die uns sehr bewegten, im Speisesaal. Den Morgen nutzten wir, um unsere Koffer zu packen und die Zimmer zu räumen. Zwei gewissen Teilnehmern viel der Abschied zu diesem Zeitpunkt anscheinend bereits so schwer, dass sie die Anweisung doch glatt überhörten und sich unverrichteter Dinge in den Bus begaben, der uns ein weiteres Mal in die Gateway-Mall in Durban bringen sollte (diesmal kam der Busfahrer sogar pünktlich!).

Doch zum ersten Mal wurde der Zeitplan unsererseits durchkreuzt, da den beiden Herren im Bus schlagartig bewusst wurde, dass sie das Packen der Koffer vergessen hatten.

Mit der üblichen Verspätung fuhren wir also los in Richtung Mall, um dort unsere letzten Rand in Umlauf zu bringen, noch fehlende Mitbringsel zu besorgen oder die längst fälligen Postkarten abzugeben. Um 12:00 Uhr traten wir den Rückweg ins Gästehaus an, den unser Busfahrer in südafrikanischer Manier „verkomplizierte“, indem er nicht den Highway nahm, sondern mit uns zu einer letzten Sightseeing-Tour aufbrach – ganz nach dem Motto: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!

Nach dem Mittagessen – man hatte uns zum Abschied u. a. den heiß geliebten Apple-Crumble serviert – galt es, uns von der Grundschullehrerin Jabo Mngadi sowie den Schwestern Paula, Stella und Goretti zu verabschieden. Diese fanden rührende Worte und dankten uns für unseren engagierten Einsatz in Mariannhill. Auch Anne, einer alteingesessenen Mitarbeiterin des Gästehauses, fiel der Abschied sichtlich schwer.

Nachdem der Busfahrer in alter Tradition ein letztes Mal mit Verspätung anrollte, beluden wir den Anhänger mit unserem Gepäck und machten uns unter den Blicken des winkenden Personals und der Ordensschwestern auf den Weg zur Grundschule von Mariannhill. Hier hielten wir kurz an, um ein Schild mit dem Logo von LEBENSzeichenAfrika zu bestaunen. Dieses war am Morgen als Zeichen der ewigen Verbundenheit und Dankbarkeit für die Leistungen in 2012 und in den letzten Wochen gut sichtbar an der Wand der Schule angebracht worden.

Unser Flugzeug startete schließlich mit zwanzigminütiger Verspätung in Richtung Dubai, wo wir um 3:00 Uhr MEZ ankamen. Auf dem Flughafen sorgten die Gruppenmitglieder, die ihre Springbok-Trikots trugen, für große Aufmerksamkeit bei den Reisenden. Der ein oder andere Tourist glaubte gar, es handle sich um Mitglieder der Junior-Nationalmannschaft. Die Freude über das große Interesse währte jedoch nur kurz, denn wie es der Zufall so wollte, liefen unseren Jungs Mitglieder der kenianischen Rugby-Nationalmannschaft über den Weg, die unseren Teilnehmern alles andere als freundlich gesonnen waren. Umso mehr freuten wir uns, um 6:45 Uhr MEZ endlich den Flieger in Richtung Düsseldorf besteigen zu können.




27. April - Gateway-Mall und Abendessen

Abschiedsfoto mit unseren kleinen Freunden

Erneut durften wir heute ausschlafen. Erst um 8:00 Uhr, anstatt 6:30 Uhr, konnten wir zum Frühstück gehen. Schon um 9:00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Gateway, um in der größten Mall von Durban das Portemonnaie unserer Eltern zu erleichtern.

Nach dem Mittagessen hatten wir genügend Zeit, im Pool des Gästehauses schwimmen zu gehen und im Anschluss unsere Koffer zu packen (wie furchtbar).

Gegen 17:00 Uhr besuchten wir unsere kleinen Schützlinge im Waisenhaus, um uns schweren Herzens von ihnen zu verabschieden.

Am Abend fuhren wir, begleitet von Schwester Paula und Schwester Stella, in das Restaurant „Woodcutters“ in Westville. In fröhlicher Runde genossen wir das letzte Abendessen auf südafrikanischem Boden. Die insbesondere von den Teilnehmern heiß geliebten Rips with Honey wurden mehrfach geordert. Nach unserer Rückkehr gegen 21:00 Uhr haben wir im Gästehaus den Abend ausklingen lassen.


Christian und Angel Jonas und seine kleine Freundin Schwester Stella und Frau Spätgens Schwester Paula

25. April - Indischer Markt, Townships und Südafrika-Musical

Unser erstes Ziel war es, den Indischen Markt in Durban zu besuchen. Ein guter Bekannter von Herrn Bienefeld war von uns eingeladen worden, uns zu begleiten. Kita hat übrigens im Jahre 2008 das vom Verein LEBENSzeichenAfrika finanzierte Day Care Center gebaut und die Schülerinnen und Schüler des Konkreten Friedensdienstes 2009 beim Bau eines Hauses für eine in Not geratene Familie unterstützt.

Unser erstes Ziel war eine indische „Gewürzmühle“. Die verschiedenen Gerüche haben uns dazu verleitet, manche indische Spezialität zu kaufen. Danach besuchten wir eine Verkaufsstraße, die sich dadurch auszeichnete, dass es hier viele günstige Angebote – insbesondere Kleidung – gab.

Zurück in Mariannhill begegneten wir drei ANC-Mitgliedern, die sich bereit erklärt hatten, uns in die Townships Desai und Kwa Ndengezi zu begleiten. Die Menschen, die wir in ihren Häusern besuchten, hatte zuvor die Grundschulleiterin Gabo Mngadi ausgewählt. Die Bewohner der Townships, die uns bereitwillig aufnahmen und durch ihre Häuser führten, freuten sich sehr über unseren Besuch und waren äußerst gastfreundlich. Besonders interessant war die Besichtigung einer traditionellen Zulu-Hütte. Deswegen hatten wir auch die Chance, viele gelebte Traditionen kennenzulernen. Den Besuch in den Townships beendeten wir mit einem traditionellen afrikanischen Lunch: Steambread und Stew.

Nach einigen Stunden Entspannung im Tre Fontane fuhren wir zu einem Südafrika-Musical, das aus Anlass des 20. Jahrestages der Befreiung aufgeführt wurde, in das internationale Kongresszentrum von Durban. Nach einer längeren Verschiebung des Beginns der Veranstaltung erlebten wir die schmerzvolle Geschichte der Apartheit in den Townships, aber auch die friedliche Befreiung durch Nelson Mandela. Es war besonders interessant, dass das Auditorium (fast nur Schwarzafrikaner) mit starken Emotionen ein Stück südafrikanischer Geschichte begleitete.

Es hat uns sehr geholfen, dass Schwester Stella am nächsten Morgen so manche Information gegeben hat, die uns geholfen hat, die Geschichte Südafrikas besser zu verstehen.


Indischer Markt in Durban Traditionelles Zulu-Haus Township Musical

25. April - Wir werden Rugby-Stars

Nach der Einweihung der „Nelson Mandela-Alley“ erfüllte uns die Firma Burgess, die uns bei der Neugestaltung des Sportplatzes, der Installation der Bänke und der Gestaltung der Allee unterstützte, einen Wunsch: Eine weitere Fahrt mit einem Pickup-Truck über die Autobahn, wobei wir den letzten Kilometer auf der Ladefläche stehen durften.

Danach ging es nach Durban zum Fußballstadion. Hier war geplant, eine Fahrt mit dem Skycar rauf auf das Dach des Stadions zu unternehmen. Wegen des heftigen Windes musste dies allerdings ausfallen. Wir werden es aber am Montag noch einmal probieren.

Im Anschluss ging es sofort zum Strand, wo der warme Indische Ozean auf uns wartete. Den Badespaß beendeten die männlichen Teilnehmer jedoch recht früh, um am Strand mehr Zeit für eine neu gewonnene Leidenschaft zu haben: Das Rugby-Spielen. Zur Freude der übrigen Strandbesucher lieferten sich unsere Jungs ein leidenschaftliches (Schau-)Spiel in ihren Springboks-Trikots. 


Fahrt mit dem Pickup Fußballstadion Rugby-Team Spektakel am Strand

25. April - Einweihung der Nelson Mandela-Allee

Nelson Mandela-Alley

Bereits vor einigen Tagen haben wir uns entschieden, ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit Südafrika zu hinterlassen. Wir haben für jeden Teilnehmer am Konkreten Friedensdienst 2014 einen Baum gepflanzt – in der Nähe des von uns neu gestalteten Sportplatzes. Es war dann unsere Idee, die Bäume wie eine Allee zu pflanzen und ihr den Namen „Nelson Mandela-Alley“ zu geben. Von diesem Plan waren nicht nur wir sehr begeistert, sondern ebenso unsere südafrikanischen Gastgeber – ob Kinder, Erzieher oder Ordensschwester.

Heute nach dem Mittagessen haben wir uns zum Sportplatz begeben. Zunächst besichtigten wir die Bänke, die wir mit der großzügigen Spende der Klasse 5b angeschafft haben. Somit hat der Sportplatz zum ersten Mal eine Sitzgelegenheit, die sogar zusätzlich noch mit einem Sonnenschutz überdacht ist.

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b und lieber Herr Götze, wir können euch versichern, dass eure Initiative den Kindern hier sehr viel Freude macht.

Danach wurde in unserer Anwesenheit das Schild aufgestellt, was nunmehr auch an diesem Ort an die große Gestalt Südafrikas erinnert, wobei dieser Platz etwas Besonderes ist, weil der Blick über die Bäume auf die Townships lenkt, mit all ihren Nöten und Sorgen der Menschen. Für uns Teilnehmer wird dieser Ort zwischen Not und Hoffnung immer in besonderer Erinnerung bleiben.


Mia und Sophie beim Einpflanzen ihres Baumes Christian und Oliver Die Bänke der Klasse 5b Nelson Mandela-Alley

25. April - Verabschiedung in der Grundschule

Zulu-Tänzerinnen zu unserer Verabschiedung

Wie an jedem Morgen trafen sich alle 1024 Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Mariannhill zum gemeinsamen Singen und Beten auf dem Schulhof, was für unsere Ohren fremd, aber trotzdem ein wahrer Ohrenschmaus war. Im Anschluss an das morgendliche Ritual fand die offizielle Verabschiedung der Gäste aus Deutschland durch die Grundschülerinnen und Grundschüler statt. Die Lehrerinnen hatten mit einzelnen Gruppen traditionelle Tänze und Lieder eingeübt. Wir waren schon sehr davon angetan, selbst die Kleinsten in traditioneller Kleidung auftreten zu sehen und ihren Gesängen zu lauschen. Alles stand unter dem Ziel, uns für unsere Arbeit auf diese besondere und beeindruckende Weise zu danken (etwas, das Afrikanern grundsätzlich nicht schwer fällt).

Die Schulleiterin Mngadi überreichte uns allen sogar eine Karte sowie eine Urkunde, in denen der Dank der Schulgemeinde zum Ausdruck gebracht wurde.

Ein besonderer Augenblick war, als eine afrikanische Schülerin, die heute Geburtstag hatte, und Sebastian gemeinsam die Schulglocke zum ersten Mal läuteten – wobei es auffiel, dass die Schülerinnen und Schüler diesen Augenblick in ungewohnter Stille erwarteten. Wie selbstverständlich applaudierten die Kinder auf afrikanische Weise für dieses Geschenk aus Deutschland.

Noch vor dem Mittagessen wurden schließlich die beiden letzten noch zu renovierenden Räume fertig gestrichen sowie alle Gerüste und Farbeimer weggeräumt.

Der Chef der Malerfirma hat übrigens später die Michelangelos aus Deutschland für ihre gute Arbeit gelobt.


Grundschulkinder Tänzerin Kleine Zulu-Tänzerin Abhängen der Flaggen

24. April - Die Schulglocke wird befestigt

Bälle für die Kinder im Waisenhaus

Am heutigen Tag begannen wir abermals um 7:00 Uhr mit unserer Arbeit in der Grundschule von Mariannhill. Hochmotiviert schafften wir es noch vor der Mittagspause, einen weiteren Klassenraum fertigzustellen. Nun scheint unser Ziel, alle Räume der Grundschule zu renovieren, am morgigen Tag erreichbar zu sein.

Nachmittags wurde endlich die Glocke, die wir im Handgepäck mit aus Deutschland gebracht haben, in der Grundschule angeliefert, nachdem ein Bruder aus dem benachbarten Kloster eine Halterung für sie angefertigt hatte. Pater Henry war so freundlich und segnete die Glocke in einer kleinen Zeremonie, an der das Lehrpersonal der Grundschule, zahlreiche Grundschüler, einige Nonnen und wir teilnahmen. Die Glocke soll ab dem morgigen Tag täglich um 12:00 Uhr zum Gebet geläutet werden und die Lehrerinnen sowie die Schülerinnen und Schüler schützen. Am Akt der Befestigung der schweren Glocke im Turm der Grundschule beteiligten wir uns alle, denn jeder wollte die Möglichkeit nutzen, ihre professionelle Aufhängung zu bewundern und den Blick vom Dach der Schule zu genießen. Wir freuen uns bereits darauf, am morgigen Tag das Läuten der Glocke zu hören.

Kurz vor unserem Feierabend kam ein Überraschungsgast zu uns in die Grundschule, Nico Heinze. Er ist Lehrer an der Deutschen Schule von Durban und hat, wie der Zufall es will, im Jahre 2003 im ehrwürdigen Max-Planck-Gymnasium in Düsseldorf sein Abitur gemacht.

Unseren wohlverdienten Feierabend genossen wir wieder mit den Kindern vom St. Vincent’s Waisenhaus. Diesmal haben wir kleinere Geschenke wie Bälle oder Seifenblasen mitgebracht, die wir am Vortag in der Mall gekauft hatten. Es war schön zu sehen, dass selbst die männlichen Teilnehmer im Einkaufszentrum darauf bestanden, einem Spielwarengeschäft einen Besuch abzustatten. Außerdem überreichten wir die selbstgemalten Bilder der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler unserer Schule für die Kinder im Waisenhaus, die sich sehr freuten. Gemeinsam mit ihnen hingen wir die kleinen Kunstwerke im Spielzimmer auf.

Den Abend ließen wir schließlich im Aufenthaltsraum des Gästehauses in einer fröhlichen Runde ausklingen und planten gemeinsam die Gestaltung des morgigen Tages.


Fertiggestellter Klassenraum Segnung der Glocke Transport der Glocke Aufhängen der Glocke unter wachsamen Blicken der Teilnehmerinnen Einbauen der Glocke im Turm der Grundschule Nico Heinze Susanna und die Kleinen Bilder der MPG-Schüler für die Waisenkinder

23. April - Eindrücke von der Grundschule

Auch am heutigen Tag begann unsere Arbeit bereits um 7:00 Uhr, da noch insgesamt drei Klassenräume zu streichen sind. Zwei davon befinden sich in einem äußerst schlechten Zustand, sodass wir sogar freiwillig auf einen Teil unserer Mittagspause verzichteten, um den Grundschulkindern sowie den Lehrerinnen den Wunsch zu erfüllen, alle Räume des Hauptgebäudes bis Freitag zu renovieren. Ständig werden wir von den Schülerinnen und Schülern, die neugierig vor den Fenstern stehen oder in den Türen ihrer Klassenräume lehnen, angefeuert und bejubelt. Die Arbeit geht so für uns viel leichter und schneller voran.

Diesmal endete unser Arbeitstag jedoch schon um 14:30 Uhr, da wir der Shopping-Mall in Durban noch einmal einen Besuch abstatten wollten und der Bus am Abend leider nicht mehr verfügbar war. Einige männliche Teilnehmer kauften sich – immer noch tief beeindruckt vom gestern gesehenen Film „Invictus“ – einen Rugbyball sowie ein Trikot der Südafrikanischen Rugby-Union-Nationalmannschaft, den „Springboks“.


Glückliche Grundschulkinder Glückliche Grundschulkinder Kaisers auf südafrikanisch Kaisers auf südafrikanisch Die Kinder lernen ihre Rechte und Pflichten kennen Orangensaft im "Kaisers" Simon streicht die Wand Jonas bei der Arbeit

22. April - Die Grundschulkinder sind zurück und spornen uns an

Kinder in einem renovierten Klassenraum

Nach den Osterfeiertagen kamen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mariannhill zurück und schauten erstaunt in ihre frisch gestrichenen Klassenräume. Um den weiteren Fortschritt unserer Arbeiten zu beschleunigen, haben wir schon um 7:00 Uhr mit der Arbeit begonnen und auch erst um 17:00 Uhr die Pinsel in den Eimer mit Terpentin gelegt.

Am Abend genossen wir unsere Freizeit mit dem Film „Invictus“, welcher die Zusammenführung der gespaltenen südafrikanischen Gesellschaft durch die Initiativen des Staatspräsidenten Nelson Mandela schildert. Einzelne Szenen im Film waren uns durch unsere Zeit in Südafrika sehr bekannt, da die beschriebene Schere zwischen Arm und Reich auch heute noch eine Realität ist, die uns Tag für Tag vorgeführt wird. Einige sportbegeisterte Teilnehmer unserer Fahrt ließen es sich nicht nehmen, schon am nächsten Tag Rugby-Trikots der berühmten südafrikanischen Mannschaft zu kaufen.


Einräumen eines Raumes Überglückliche Kinder In diesem Raum wird schon wieder gelernt Renovierter Klassenraum Damit wir streichen können, unterrichten die Lehrerinnen draußen Die stellvertretende Schulleiterin Alle helfen mit Streichen der Decke (stets drei Schichten)

21. April - Ostermontag (Public Holiday in RSA)

Abendessen in RJ's Steakhouse

Um sicherzugehen, dass wir das Schulgebäude wie geplant gestrichen am Freitag übergeben können, haben wir uns entschieden, auch am heutigen Feiertag in der Grundschule zu arbeiten.

Zu Ehren dieses Festtages haben uns die freundlichen Köchinnen am heutigen Tag ein traditionelles Ostermenü zubereitet, was allen sehr gut geschmeckt hat (es hat uns bisher immer gut geschmeckt). Am Abend sind wir in RJ’s Steakhouse nach Hillcrest gefahren. Wie geplant wurden genügend Rips mit Honig-/Senfsauce konsumiert (dringender Rat an die Eltern verwöhnter Zöglinge, doch schon einmal die Sauce im Carsch-Haus zu kaufen).


Und immer wieder die gleichen Arbeitsabläufe Streichen der Decke Jonas bei der Arbeit Ostermontagsmenü Ostermontagsmenü Basti und Shayan Jonas, Ramy und Jan Herr Bienefeld und Susanna Jan und Frau Spätgens Sophie und Mia Simon und Julia Oliver, Christian und Jonas

20. April, Ostersonntag - Auf Safaritour in Tala

Safaritruck

Gestärkt durch ein gelungenes Frühstück, ging es für alle auf in den Naturschutzpark Tala. Nach einem überraschenden Fahrerwechsel auf der Kreuzung, konnten wir diesmal unseren Zeitplan einhalten, da dieser Fahrer (der Besitzer des Busunternehmens) den Weg kannte.

Vom Informationszentrum des Safariparks aus ging es sofort mit dem Safaritruck los in die Savanne. Schon nach kurzer Zeit auf dem Gelände bekamen wir bereits die ersten Giraffen und Zebras zu Gesicht. Begeistert ging es weiter an dicht an der Straße stehenden Impalas und Gnus vorbei. Von dort aus kamen wir zu vier Nashörnern, die uns verdächtig nahe kamen. Ihnen folgten wir bis an ein Wasserloch.

Abschließend ging es an vielen weiteren Zebras, Gnus und Gazellen vorbei an eine weitere Wasserstelle, wo alle hofften, Nilpferde zu sehen, die sich jedoch nur kurz zeigten, da sie sich wegen der Hitze im Wasser abkühlten. Wie uns der Fahrer des Wagens berichtete, sterben in Afrika übrigens täglich drei Menschen an den Folgen eines Nilpferdangriffs.

Am Ausgangpunkt der Tour angekommen, machten wir eine Pause mit Getränken und Sandwiches und fuhren zurück nach Mariannhill.

Am Nachmittag werden wir abermals die Kinder im St. Vincent’s Waisenhaus besuchen.


Impala Giraffe Nashörner Zebras Gnu Giraffen Strauß Warzenschwein

19. April - Wir begegnen Ela Gandhi

Ela Gandhi

Wir folgen Mahatma Gandhis Weg vom Trapistenkloster in Mariannhill ins Phoenix Settlement in der Nähe von Durban und begegnen dort seiner Enkeltochter Ela.

Bevor Gandhi in Phoenix sesshaft wurde, besuchte er dort die Mönche.

Unser Besuch stand unter einem besonders guten Stern: Die Enkelin Mahatma Gandhis, Ela Gandhi, die ihren Großvater noch selbst in Indien erleben durfte, stellte uns sein Leben, seine Philosophie und seine Visionen vor. Wir waren sehr beeindruckt von Ela und den Weisheiten ihres Großvaters, die sie mit uns teilte. Ein Satz von ihr hat uns alle sehr sprachlos gemacht: "Mein Großvater hätte Euren Einsatz in Mariannhill sehr geschätzt."

Im Anschluss besuchten wir das Sea World in Durban, wobei unser Hauptinteresse das große Aquarium und die Delfinshow waren. Danach ging es abermals zum Indischen Ozean, der diesmal zu unserer großen Freude frei von den kleinen Bluebottle-Quallen war. Hier hatten wir jede Menge Spaß in den Wellen.


Büste Gandhis Gruppenfoto mit Ela Gandhi Gespräch mit Ela Gandhi Herr Bienefeld mit Ela Gandhi Sea World Besuch der Delfin Show Delfin Show Indischer Ozean bei Durban

18. April - Der fünfte Arbeitstag

Heute ist Karfreitag, eigentlich ein Tag, an dem man nicht arbeiten sollte. Aber um unsere Arbeit am Ende unseres Südafrikaaufenthaltes fertigzustellen, entschieden wir uns dazu, auch diesen Tag zu nutzen. Mit vereinten Kräften und großer Motivation kamen wir wieder schnell voran, sodass wir erwarten, am Montag das nächste Klassenzimmer fertigstellen zu können.

Vor dem Abendessen besuchten wir erneut die Kinder im St. Vincent’s Waisenhaus und brachten ihnen kleine Geschenke mit. Am meisten freuten sich die Kleinen über Seifenblasen, Straßenmalkreide und Luftballons.

Am Abend schauten wir uns gemeinsam den Film „Themba“ an, der von dem Schicksal eines Jungen erzählt, der es trotz schwieriger Lebensumstände zu einem Fußballstar in Südafrika geschafft hat. Da wir viele Lebensverhältnisse schon mit eigenen Augen gesehen haben, ging uns der Film sehr nahe. 


Motivierte ArbeiterInnen Klassenraum vorher Klassenraum nachher Fleißige Arbeiter Wohlverdiente Pause Besuch im Waisenhaus Besuch im Waisenhaus Besuch im Waisenhaus

17. April - Der vierte Arbeitstag

Ankündigung unseres Arbeitseinsatzes in der Grundschule

Heute stellten wir endlich den dritten von insgesamt sieben Klassenräumen fertig. Die wenigen Schüler, die in der Schule waren, haben unsere Arbeiten wie immer mit großer Neugier begleitet. Interessanterweise hatte die Ankündigung an der zentralen Mitteilungstafel „The Germans arrived“ für die Grundschüler eine sehr angenehme Konsequenz: Zwei Tage schulfrei wegen der Anstreicher aus Deutschland.

Den vierten Raum stellten wir gegen Abend so weit fertig, dass wir hoffen, diesen am morgigen Tag fertigstellen zu können. Deshalb werden wir morgen bereits um 7.00 Uhr mit der Arbeit beginnen. Liebe Eltern, ihr werdet es nicht glauben, aber Frau Spätgens und Herr Bienefeld werden es gerne bestätigen, dass wir in Südafrika zu Frühaufstehern geworden sind. Wegen des anstrengenden Abends am Mittwoch werden wir heute früh ins Bett gehen.


Wir arbeiten Gestrichener Klassenraum Ausgelagerte Materialien aus den Klassenräumen

16. April - Der dritte Arbeitstag

Fertiggestellter Klassenraum

Wir malen fleißig weiter. Das Ende der Arbeit im Klassenraum 1 und 2 gibt uns Energie bei aller Eintönigkeit der Arbeit weiter zu machen. Dazu kommen flotte Sprüche einzelner Teilnehmer, die stets zu einem riesigen Gelächter führen, wobei man sagen muss, dass unsere südafrikanischen Freunde diese leider nur in den seltensten Fällen verstehen. Gegen 15.00 Uhr verließen wir fluchtartig das Gelände, um zum ersten Mal in eine südafrikanische Mall zu gehen. Wir waren alle sehr erstaunt über die günstigen Preise und haben uns deshalb vorgenommen, vor dem Rückflug das Konto unserer Eltern durch gezielte Einkäufe zu erleichtern. Keine Sorgen, liebe Eltern, ihr könnt euch auch darüber freuen.

Das Ende des Tages verbrachten wir im „The Blockman’s Grill & Bar“ in Pinetown. Zu Schülerpreisen wurden hier Steaks etc. in Übergrößen angeboten und auch von uns verzehrt. Keine Sorge: Wir werden dort noch einmal hingehen!


Jonas bei der Arbeit Christian bei der Arbeit Susanna bei der Arbeit Mia bei der Arbeit Sophie bei der Arbeit Sebastian Blockman's Blockman's Jonas und Oliver Christian und seine 1000 gr. Steaks Ramy - I like Rips Basti - Ich brauche Fleisch!

15. April - Der zweite Arbeitstag in der Grundschule von Mariannhill

Flaggen auf dem Dach der Grundschule

Nachdem der Maler uns am ersten Arbeitstag versprochen hatte, dieses Mal pünktlich zu erscheinen, übertraf er sich selber. Er erschien ganze zwei Stunden zu spät mit der Ausrede, dass er noch vier Bretter für die Gerüste, welche wir für die Arbeit an der Decke brauchten, besorgen musste. Innovativ wie wir sind, haben wir trotzdem angefangen, mit den noch vorhandenen Materialien die Arbeit des Vortages weiterzuführen.

Nachdem alle notwendigen Materialien endlich vor Ort waren, ging die Arbeit dann auch zügig voran. Unsere Truppe arbeitete in den besagten drei Klassenräumen gleichzeitig und der Fortschritt nahm stündlich zu. Auch für den Maler wurde erkennbar, dass wir zügig und dennoch gewissenhaft arbeiteten. Um dennoch möglichst viel an diesem Tag zu schaffen, haben wir freiwillig bis 17 Uhr – anstatt bis 15:30 Uhr – gearbeitet.

Als sich Herr Bienefeld, auch auf Wunsch der Schüler, bei Schwester Stella über den Maler und seine Arbeitsweise sowie praktisch nicht vorhandene Arbeitsweise beschwert hat, wurde beschlossen am nächsten Tag eine Krisensitzung mit dem Chef des Malers einzuberufen.

Wir sind gespannt! 


Anstreichen der Wände Hohe Motivation Kurze Pause Jonas bei der Arbeit Ramy und sein kleiner Freund aus dem Waisenhaus Streichen der Decke

14. April - Erster Arbeitstag in der Grundschule von Mariannhill

Gruppenfoto

Nach dem Frühstück ging es zum ersten Arbeitstag in die Primary School, wo wir den professionellen Maler schon erwarteten. Allerdings war dieser noch gar nicht vor Ort, obwohl er uns einige Tage zuvor noch seine Pünktlichkeit zugesagt hatte.

Nach einer halben Stunde Verspätung erschien der Maler – unvorbereitet!

Während er sich wieder auf den Weg machte, da er Farben und Werkzeug vergessen hatte, hissten wir dann die südafrikanische und deutsche Flagge am Glockenturm der Schule.

Mit zwei einheimischen Arbeitern („unmotivierten Geldnehmern“) im Schlepptau, kam er dann etwa eine Stunde später mit etwas Seife und sechs Spachteln für 16 Arbeiter wieder.

Trotz nicht vorhandener Organisation und übermäßig geforderter Selbstständigkeit waren wir nach einem langen und harten Arbeitstag stolz auf unsere Leistung. Obwohl permanent nur einige von uns arbeiten konnten, weil nicht genug Material für jeden vorhanden war, da der Maler die Arbeit für 16 Leute wohl nicht organisieren konnte, haben wir am Ende des Tages zumindest drei der sechs geplanten Klassenzimmer vollständig geputzt und von Dreck entfernt. Im ersten Raum haben wir sogar schon angefangen die Grundierung auf die Wände aufzutragen. Um vier Uhr nachmittags waren wir dann glücklich, nach achteinhalb Stunden Arbeit endlich zurück ins Gästehaus zu können. 


Warten auf den Arbeitsbeginn Ausräumen der Klassenräume Klassenzimmer Grundschulkinder Aufhängen der Flaggen Abspachteln der Wände Patrick und der Geck Herr Bienefeld bei der Arbeit Bei der Arbeit Reinigen der Decke Susanna bei der Arbeit Julia bei der Arbeit Feierabend

13. April - Begegnung mit Stefan Hippler und Ausflug zum Indischen Ozean

Begegnung mit Stefan Hippler

Völlig überraschend lief uns am Morgen der Autor des Buches „Gott – Aids – Afrika“, welches wir zur Vorbereitung für diese Fahrt gelesen hatten, im Speisesaal über den Weg. Spontan fand ein Meeting mit Pfarrer Stefan Hippler aus Kapstadt statt, in dem er uns von seinem Leben hier in Südafrika und vor allem von seinen Erfahrungen mit AIDS und der vorhandenen Gewalt berichtete. Wir alle waren sehr beeindruckt von seinen Erzählungen, die noch einmal über die des Buches hinausgingen.

Nach diesem Treffen hatten wir bis zum Mittagessen Freizeit, die die meisten dafür nutzten, das anliegende Waisenhaus zu besuchen und die Zeit mit den Kindern zu verbringen. Dies bereitet uns allen immer wieder eine große Freude.

Gestärkt und mit großen Erwartungen machten wir uns nach dem Mittagsessen auf den Weg zum Strand in Durban. Dort angekommen stürzten wir uns direkt in den Indischen Ozean mit seinen riesigen Wellen. Das Wasser war sehr angenehm und wir genossen den Spaß in den Wellen. Leider wurde dieser von kleinen Meeresbewohnern getrübt, denn dort befinden sich sehr viele Quallen, die bei der kleinsten Berührung ein Brennen verursachen. Deshalb war das Schwimmen für den ein oder anderen schnell beendet, doch zum Glück gab es genug Lifeguards, die die Betroffenen schnell behandelten, und so konnten wir den restlichen Aufenthalt am Strand noch genießen.

Zum Abendessen ging es diesmal nach Pinetown, der Stadt direkt neben Mariannhill, um dort Steak zu essen. Da fiel die Entscheidung bei so einer großen Auswahl erst einmal schwer. Die meisten entschieden sich für ein normales Steak, was sich dann für uns als richtige Wahl herausstellte, denn da das Restaurant nicht genügend Fleisch für alle hatte, wurde es bei gleichbleibendem Preis durch ein zartes Filet ersetzt, das im noblen Nachbarrestaurant geholt wurde. Bei solch großen und leckeren Portionen waren wir sehr überrascht hinsichtlich der günstigen Preise. Nachdem alle gut gesättigt waren, machten wir uns auf den Weg zurück zu Tre Fontane und fielen glücklich in unsere Betten. 


Durban Strand in Durban - im Hintergrund das Stadion Indischer Ozean Indischer Ozean Indischer Ozean Indischer Ozean Abendessen Christian und Oliver Susanna und Mia Ramy und Sophie Jan Julia und Jonas Basti und Shayan Jonas und Patrick Herr Bienefeld und Frau Spätgens Busfahrer Der zweite Gang

12. April - Der Ausflug in die Drakensberge

Ein atemberaubender Ausblick

Heute Morgen um 5.30 Uhr versuchten wir verschlafen zu frühstücken, denn es erwartete uns ein langer Tag. Um 6 Uhr starteten wir mit dem Bus in Richtung Drakensberge. Begleitet wurden wir von zwei Schwestern des Klosters, Schwester Stella und Schwester Paula.

Wir rechneten mit einer zweistündigen Fahrt und riesigen Wasserfällen, kamen jedoch erst nach sechs Stunden Fahrt – und dies auch nur Dank unseres himmlischen Beistandes – am Mittag im Nationalpark an. Mit guter Laune und viel Sonnencreme auf der Haut wanderten wir äußerst motiviert los. Nach fünf Minuten sahen wir schon einen Pavian mitten auf dem Weg, der uns schließlich ein Stück des Weges begleitete.

Trotz einigen Problemen die Landkarte zu lesen, schafften wir es zum ersten Wasserfall, dem „Cascades“. Wir fanden eine überwältigende Landschaft, schattige Plätzchen, hohe Felsen und plätscherndes Wasser vor. Nach einer kleinen Verschnaufpause und vielen Fotos machten wir uns auf zum nächsten Wasserfall, dem „Tiger Fall“. Aber wieder anders als erwartet dauerte die Wanderung nicht die versprochenen 45 Minuten, sondern mehrere Stunden und führte steil den Berg hinauf. Als wir unter großer Anstrengung endlich am Wasserfall ankamen, waren wir fast schon ein wenig enttäuscht von dem plätschernden Rinnsal. Hätte man uns nicht auf den „Tiger Fall“ aufmerksam gemacht, wären wir glatt daran vorbei gelaufen.

Jedoch lohnte sich der Aufstieg allein schon wegen der wunderbaren Aussicht über die atemberaubende Landschaft Südafrikas mit ihren hohen Bergen und weiten Grasflächen – eine Aussicht, die man so nirgends in Deutschland finden wird.

Der Abstieg ging vielen von uns auf die Knie und am Bus angekommen waren alle erschöpft, aber auch glücklich über den Ausflug. Unter guter Leitung von Frau Spätgens kamen wir auf der Rückfahrt mit dem Bus deutlich schneller ans Ziel. Müde und zufrieden endete auch dieser Tag, früh lagen wir schon in unseren Betten. 


Blick auf die Drakensberge Affe Traditionelles Wohnhaus Cascades Cascades Cascades Die Weiten Südafrikas Tiger Falls

11. April - Unser erster Arbeitstag

Heute stand der erste Arbeitstag für die Gruppe an. Um 7:30 Uhr ging es zu einem präparierten Feld, auf welchem wir einen Sportplatz für die Waisenkinder errichten wollten. Nach einer kurzen Einweisung von professionellen Facharbeitern machten sich alle eifrig und motiviert an die Arbeit. Unsere Aufgabe bestand darin, den Acker mit Grassetzlingen zu bepflanzen und zu bearbeiten. Dies stellte sich als anstrengender heraus als zuerst gedacht. In der heißen afrikanischen Mittagssonne beendeten wir die erste Etappe nach drei Stunden. Laut Plan waren für diese Etappe zwei Tage vom Fachpersonal eingeplant. Dementsprechend war unsere Euphorie groß und wir hatten uns eine Pause redlich verdient. Nachdem wir diese ausgiebig nutzten, hatte Herr Bienefeld eine Überraschung für uns organisiert. Auf uns wartete eine Truck-Tour, bei der wir allesamt auf der Ladefläche saßen und die Fahrt genossen.

Im Anschluss daran ging es wieder auf den Sportplatz und wir meisterten auch die zweite und letzte Etappe. Trotz glühend heißer Sonne und einigen Sonnenbränden (Jan), waren wir stolz auf unsere Leistung. Als Belohnung für insgesamt fünf Stunden Arbeit konnten wir den Tag zusammen mit den Waisenkindern ausklingen lassen. Auch bei dieser Begegnung mit den kleinen Kindern konnte man uns allen die Freude ansehen.


Einpflanzen der Grassetzlinge auf dem Sportplatz Arbeit auf dem Sportplatz Fahrt mit dem Pickup Feierabend strahlende Waisenkinder

10. April - Der erste Tag in Mariannhill

Vom frühen Sonnenaufgang geweckt, ging es in den Frühstücksraum, wo wir mit einem traditionellen afrikanischen Gesang begrüßt wurden. Nun startete unser Rundgang durch Mariannhill. Als Erstes ging es zur Grundschule, wo wir die mitgebrachte Schulglocke übergaben und dafür ein wundervolles Lied der kleinen Kinder als Dankeschön bekamen.

Mit Gänsehaut und einem Lächeln auf dem Gesicht ging es weiter zum Kloster der Mariannhiller. Dort führte uns Father Henry durch das Gebäude und wir lernten viel über das Leben des Gründers von Mariannhill, Abbot Francis Pfanner, einem für seine Zeit sehr fortschrittlichen und eigenständigen Geistlichen.

Danach besuchten wir das St. Francis’ College, wo wir in Kontakt mit Gleichaltrigen kamen, die uns viele neugierige Fragen stellten und mit kräftigen Stimmen afrikanische Lieder für uns sangen. Alle waren sehr beeindruckt vom Gesang und der Lebensfreude der Schülerinnen und Schüler.

Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns mit gemischten Gefühlen auf ins St. Mary’s Hospital, wo wir von Schwester Johanna herumgeführt und mit den Schicksalen der Kranken an unsere Grenzen gebracht wurden. 2/3 der Patientinnen und Patienten dort haben HIV und besitzen trotzdem einen großen Lebensmut. Besonders betroffen gemacht haben uns die Schicksale der sehr jungen Patientinnen und Patienten, oft Gleichaltrige.

Nachdem alle ein wenig Zeit erhielten, um das Gesehene zu verarbeiten, gingen wir zum örtlichen Waisenhaus der Schwestern von Mariannhill. Dort wurde ziemlich schnell der Kontakt zu den kleinen Waisenkindern geknüpft, die fröhlich in unsere Arme sprangen und uns das Gefühl gaben, dass sie glücklich sind, uns zu sehen. Um den Tag abzuschließen, fassten wir die Ereignisse und Eindrücke des Tages zusammen.


Grundschule in Mariannhill Die Glocke für die Grundschule St. Francis' College St. Mary's Hospital

Abflug - Ab nach Südafrika!

Kurz vor dem Start wurden wir immer aufgeregter, um 21.20 Uhr ging es los!

Der Flug verlief sehr gut, trotz Schlafmangel und einem langen Aufenthalt am frühen Morgen in Dubai. Nach vier Stunden Wartezeit ging es dann endlich ins Flugzeug in Richtung Durban. Glücklich, aber sehr geschafft, kamen wir um 17 Uhr  in Südafrika an. Aus dem Flughafen raus, wurden wir direkt von warmer Sommerluft und einem wunderbaren Sonnenuntergang begrüßt. Schließlich fuhren wir mit dem vollbepackten Bus nach Mariannhill ins Gästehaus.

Todmüde fielen wir in unsere Betten. 


Flug nach Südafrika Flug nach Südafrika Flug nach Südafrika Flug Südafrika

Abschied am Düsseldorfer Flughafen

Nach langer Vorfreude war’s endlich soweit: Am 8. April trafen wir uns mit den Teilnehmern und den Eltern, um im Maritim Hotel Abschied zu nehmen. Auch der Fortuna-Spieler Axel Bellinghausen und die Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums hatten sich die Zeit genommen, um uns für die kommenden drei Wochen alles Gute zu wünschen. Zu unserer großen Überraschung waren zudem der Vorsitzende der Bezirksvertretung-Nord, Herr Decker, sowie der Bürgermeister der Stadt Kaarst, Franz-Josef Moormann, anwesend.

An dieser Stelle möchten wir dem Leiter der Fluggesellschaft Emirates-Düsseldorf herzlichst danken für die großartige Unterstützung bei der Organisation und Abwicklung des Fluges. Unser ausdrücklicher Dank gilt auch Herrn Jens Vogel, dem Hoteldirektor des Maritim Hotels, der unseren Abschied mit seiner Gastfreundschaft perfekt machte.


Letzte Besprechungen vor dem Abflug Abgabe des Gepäcks am eigenen Schalter Letzte Stärkung vor dem Abflug im Maritim Hotel Gruppenfoto aller Teilnehmer zusammen mit Axel Bellinghausen Auch Schulleiterin Edith Reusrath verabschiedete sich von den Teilnehmern In der Flughafenkapelle verdeutlichte Carl-Wilhelm Bienefeld die Bedeutung der Reise mit einem gemeinsamen Lied

Teilnehmerliste

Teilnehmer am Konkreten Friedensdienst 2014

Banovic, Oliver Q1
Vom Bruch, Mia-Marie Q1
Deda, Sophie Q1
Förster, Ramy Q1
Lowinski, Jonas Q1
Märker, Sebastian Q1
Meier, Jan Q1
Mokrami, Shayan Q1
Schwarz, Susanna Q1
Becker, Julia EF
Gottschalk, Jonas EF
Kamphausen, Christian EF
O’meara, Patrick EF
Rings, Simon EF
Spätgens, Ruth Lehrerin
Bienefeld, Carl-Wilhelm Fahrtleiter




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